Feb 072017
 

In der sechsten Runde der Regionalliga fanden die Schachspieler des SC Klein-Berlin Rheine in die Erfolgsspur zurück und erreichten gegen den Spitzenreiter aus Südlohn ein leistungsgerechtes 4:4-Unentschieden. Der Kampf begann mit zwei schnellen Remis. Nach zwei Stunden einigte sich Guido van Dijk am achten Brett mit seinem Gegner auf dieses Ergebnis, nur wenig später endete auch die Partie von Stephan Ottens am ersten Brett in ausgeglichener Stellung mit einem Unentschieden. An allen anderen Brettern wurde bis zur ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden um den Sieg gerungen. Dabei gerieten die Rheinenser zunächst in Rückstand. Jörg Langhans (Brett 5) geriet im Mittelspiel nach und nach in Nachteil und musste nach einem Figurenverlust die Partie aufgeben. Sven Henneberger (Brett 3) musste seinem hohen Zeitverbrauch bei der Partieanlage Tribut zollen. Er erreichte zwar eine vorteilhafte Position, beging aber in hoher Zeitnot entscheidende Fehler, die zum Verlust der Partie führten. Durch Günther Langhanke (Brett 4) und Michael Hemmert (Brett 7) gelang es aber wieder auszugleichen. Langhanke hatte nach einem Eröffnungsfehler seines Kontrahenten immer Vorteile, sein Gegenüber verteidigte sich aber hartnäckig bis kurz vor der Zeitkontrolle. Als Langhanke dann eine Figur gewinnen konnte gab er die Partie auf. Hemmert konnte in der Zeitnotphase verbundene Freibauern am Damenflügel bilden, die eine Umwandlung in eine Dame garantierten. Nach der Zeitkontrolle gab sein Kontrahent dann die aussichtslose Partie auf. Besonders spannend verlief die Begegnung von Frank Brümmer am zweiten Brett. Im Mittelspiel schien er Stellungsvorteile zu haben, als sein Gegner durch ein Läuferopfer einen vielversprechenden Königsangriff startete. In beiderseitiger hoher Zeitnot machte er aber einen ungenauen Zug, so dass sich Brümmer durch ein Dauerschach das Remis sichern konnte. Nun kam es auf die letzte Partie von Jens Averkamp-Peters am siebten Brett an. Nach überstandener Zeitnotphase hatte sich eine ausgeglichene Position ergeben, so dass die beiden Spieler beschlossen das Schicksal nicht weiter herauszufordern und sich auf ein Unentschieden einigten. Mit diesem 4:4 blieben die Südlohner an der Spitze der Regionalliga, während die Rheinenser ihren dritten Platz verteidigten.